Am 27.Juli 2018 sollte es eine totale Mondfinsternis geben, und das sogar mit guten Sichtbedingungen. Und zwar auch hier bei uns.

Eine Mondfinsternis entsteht, wenn die Erde zwischen Mond und Sonne steht. Der Mond leuchtet in der Phase der Verfinsterung rötlich, was durch den Schatten, den die Erde auf den Mond wirft, entsteht.

 

Im Vorfeld las ich über die vorhergesagten Zeiten – wann geht der Mond auf (und wo), wann schiebt die Erde sich zwischen Mond und Sonne und wie lange dauert das Spektakel eigentlich.

Es las sich ganz gemütlich – das Maximum der Verfinsterung sollte um 22:22 Uhr stattfinden, der Mond sollte dann ca. 23:13 Uhr wieder vollständig sichtbar sein. Ich sollte also nicht mit Müdigkeit zu kämpfen haben.

Blieb noch die Entscheidung: fotografiere ich die Phasen und nur den Mond oder mache ich eine Landschaftsaufnahme mit dem roten Mond als “dekorativem Element”? Dafür musste aber erstmal eine Landschaft gefunden werden, die mir ggf. beides ermöglichte.

Die Landschaft fand ich. Freie Sicht in Richtung Mondaufgang. Leider war der Horizont diesig und neblig zu der Zeit, ich fürchtete schon, dass das ganze Spektakel im Nebel unsichtbar vorbeiziehen sollte. Aber nein, ich hatte Glück. Und mit mir etliche andere, Fotografen aber auch einfach nur Menschen, die es sich auf dem abgemähten Feld gemütlich machten, und mit Ferngläsern oder bloßem Auge die Bewegungen und Veränderungen am Himmel beobachten wollten. Es herrsche eine Atmosphäre der Erwartung, Spannung und Vorfreude.

Und dann verzogen sich die Wolken, der Himmel wurde dunkel und da war er: rot und rund. Unser Mond.

Was für ein Erlebnis!

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