Bewegungsunschärfe – obwohl man exakt fokussiert hat, wird das Objekt nicht scharf. Das kann zwei Gründe haben: entweder das Subjekt oder die Kamera hat sich bewegt.

Problemlöser:

a) in der Kamera

  1. die Verschlusszeit verkürzen.Wenn das nicht reicht
  2. die Blende weiter öffnen, damit mehr Licht an den Sensor kommt. Reicht das auch nicht, oder eine Veränderung der Blende kommt nicht in Frage, dann
  3. ISO erhöhen.

b. liegt die Bewegungsunschärfe in der Bewegung der Kamera, muss ein Stativ her.

Bewegungsunschärfe kann aber auch ein gestalterisches Element sein!

Zum Beispiel Mitzieher. Beim Mitziehen wird das Motiv während der Belichtung “verfolgt”, die Kamera schwenkt dabei mit. Das gibt schöne Effekte bei fahrenden Fahrzeugen oder laufenden Tieren.

Oder “Wischen”. Das Wischen ist dem Mitzieher ähnlich, aber vom Stativ bei bewegtem (oder unbewegtem) Objekt.

 Zoomen. Dabei wird während der Belichtung die Brennweite verändert. Das erzeugt Tunnelartige Effekte. Die Kamera ist dabei auf dem Stativ und während der Belichtung wird am Zoomring gedreht. Funktioniert eigentlich nur bei Belichtungen > 1 Sekunde.

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2 Comments

  1. Avatar
    Mor

    sehr verständlich speziell für Leute wie mich, die gerne fotografieren, aber nicht wirklich viel Ahnung haben. Das sogen. Mitziehen bekommt sicher noch einen extra Beitrag oder?

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